Neben der unterrichtlichen Tätigkeit an der Mark-Twain-Schule führt das Lehrpersonal in pädagogischen Einrichtungen der Stadt Hamm (alle Schulformen der Primarstufe und Orientierungsstufe, KITAS, Familienpädagogische Zentren) Beratungen durch. Hierbei geht es um den Umgang mit erzieherischen und unterrichtlichen Problemen von Kindern und Jugendlichen in den genannten Einrichtungen. Im Rahmen der Beratung findet ein intensiver Austausch mit Lehrern, Erziehern und Eltern statt. Hauptziel der Beratungstätigkeit ist der Verbleib des betroffenen Schülers an seiner Stammschule, sofern kein Sonderpädagogischer Förderbedarf offensichtlich ist und auf eine Einleitung eines Verfahrens nach der AO-SF nicht verzichtet werden kann.

Um einen ersten Eindruck über die gewünschte Beratung zu erhalten, teilt die ratsuchende Person mit Hilfe des Formulars „Fallbeschreibung für die erwünschte Beratung“ (DOC als Download) die konkrete Problematik des Kindes und bereits erfolgte Maßnahmen der  Mark-TwainSchule mit. Die Bearbeitung der Beratungsanfragen wird von zwei Kolleginnen der Mark-Twain-Schule koordiniert. Während der wöchentlichen Dienstbesprechung werden die vorliegenden Anfragen kurz vorgestellt und verteilt. Das gesamte Kollegium ist an der Beratungsarbeit beteiligt.

Die Lehrkraft nimmt Kontakt zu der betroffenen Person auf und vereinbart einen individuellen Beratungstermin. Dieser Termin umfasst in der Regel eine einstündige Hospitation im Unterricht sowie eine Fallbesprechung. Neben konkreten Vorschlägen zum alltäglichen Umgang mit dem auffälligen Verhalten des Schülers wird überlegt, welche weiteren Maßnahmen eingeschaltet werden können, um das Kind an der Stammschule pädagogisch besser fördern zu können. Zu diesen Maßnahmen zählt gegebenenfalls auch die Installation außerschulischer Hilfen (Jugendamt, Schulpsychologische Beratungsstelle, Erziehungsberatungsstelle, LWL-Klinik, usw.). In besonderen Fällen umfasst eine Beratung mehrere Termine mit unterschiedlichen Gesprächspartnern.
Durchgeführte Beratungen werden protokolliert und von dem Beratungsteam dokumentiert, um einen Überblick über den Bedarf an Beratungen und den Erfolg der vereinbarten Maßnahmen zu erhalten.

Um konkrete Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit auffälligem Verhalten zu erfahren, bietet das Kollegium der Mark-Twain-Schule ratsuchenden Personen die Möglichkeit vor Ort zu hospitieren.